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Mittwoch, 27. April 2016

10. Wer erstellt mir perfekte Baupläne?


10. Wer erstellt mir perfekte Baupläne?

In jedem Bauherrn steckt ein Architekt – dank CAD-Programm und Millimeterpapier. Doch nicht jeder Plan überzeugt auf lange Sicht. Grundriss, Baupläne, Ausstattung, worauf Bauherren in der Planungsphase von Immobilien achten sollten.

Stehen Budget, Grundstücksgröße, Lage und Kellerentscheidung fest, geht´s an die Planung. Wohnzimmergröße, Geschosshöhe, Fensterstürze, Treppenhaus. Die Planungsphase unterteilt sich in drei Etappen:

- Ideensammlung

- Entwurfsphase

- Entscheidungsphase

Und in jeder Etappe lässt es sich prima träumen. Wer unter Zeitdruck steht und schnell zu einer Entscheidung kommen muss, sollte geplant und Strukturiert vorgehen.

Checkliste für den Hausbau

1. Geduld mit dem Bauplan haben. Jeder Grundriss entwickelt sich, der erste Entwurf ist selten der, der tatsächlich eingereicht wird. Mehrmalige Anpassungen der Baupläne sind völlig normal. Wie viele Entwürfe sich ein Bauherr leisten kann ist dabei auch eine Kostenfrage.

2. Wunschliste für das neue Haus erstellen. Kamin, getrennte Schlafzimmer, große oder kleine Kinderzimmer, Kamin, Sauna, offene oder geschlossene Küche, Speisekammer oder Hauswirtschaftsraum im EG? Was gefällt Ihnen an der bisherigen Wohnung, was fehlt? Bedenken Sie auch, wie viel Stauraum Sie benötigen. Erstellen Sie eine Wunschliste egal davon, was es kostet. Rausstreichen kann man hinterher immer noch.

3. Immobilien vergleichen. Gehen Sie Häuser und Wohnungen von Freunden und Bekannten durch und prüfen Sie, was Ihnen dort gefällt- und was nicht. Fragen Sie frühere Bauherren, was sie im Nachhinein anders machen würden.

4. Bauamt einschalten. Klären Sie, ob es für Ihr Grundstück eine Bauvorschrift in einem Bebauungsplan gibt, die das Aussehen des Hauses vorgibt. Wenn nicht, dann muss sich Ihr Haus in die Nachbarschaft einfügen und damit ist die Architektur in der Umgebung ein erster Anhaltspunkt. Klären Sie bei einem ersten Gespräch auf dem Bauamt, wie extravagant Ihre Entwürfe sein dürfen. Nicht überall sind Verklinkerte Fassaden oder besondere Dachformen möglich.

5. Fertighaus-Ausstellungen. Besuchen Sie diese und schaffen Sie sich dort ein Gefühl für Größen. Je nachdem, ob Ihr Haus 8 auf 9 Meter oder 10 auf 16 Meter groß sein darf, müssen Sie die Räume anders aufteilen.

Wichtig: Planen Sie das Haus von außen nach innen. Wichtige Kriterien sind:

- Abmessungen von Haus und relevanten Räumen: wie lang sind 10 Meter Hauslänge,wie breit sind 4,10 Meter Wohnzimmer?

- Dachformen: Wie wirken Walmdach, Pultdach, Flachdach, Satteldach oder eingeschobene Satteldächer?

- Fassadengestaltung: Soll es Klinker, Putz oder Holz sein, welche Farbe soll die Fassade haben

- Fenster, Glastüren und Gauben: Klären Sie Größe, Art und Beschattung der Lichtquellen für das Haus (Rollläden oder Außenrollos, Handbetrieb oder elektrischer Antrieb)?

- Treppenaufgänge: Es gibt Wendeltreppen, Podest Treppen, einfach- oder zweifach gewendelte Treppen oder geradlinige Treppen aus Beton oder Holz. Soll die Treppe offen oder geschlossen sein? Dachaufgang nicht vergessen!

- Raumzuschnitte: Wohnzimmer, Kinder-, Arbeits-, Schlafzimmer, Küche, Bäder. Wo ist Platz für Stauraum: Flure mit Garderoben, Einbauschränke, Speisekammer.

 - Innenausstattung: Sanitär, Böden, Putz, Wandfarben. Was geht in Eigenleistung?

6. Grundriss zeichnen. Wagen Sie einen ersten Grundriss und skizzieren Sie Ihr Haus auf Millimeterpapier
Kaufen
Malen Sie eine Grundfassung der Außenmauern, und zeichnen Sie die Innenraumvarianten auf darauf liegendem Transparentpapier. Das spart Zeichenarbeit und macht es Ihnen leichter, die Modelle später miteinander zu vergleichen.

7. Baupläne sortieren. Sammeln Sie Ihre Zeichen-Entwürfe, interessante Grundrissideen und Prospekte in einem Ordner. Die Ablage hilft, die Vielzahl von Prospekte, Angebote und Ideen sinnvoll zu sortieren. Versehen Sie Grundrisse und Ansichten mit Datum oder Versionsnummer. Sonst verlieren Sie später den Überblick.
 
8. Anbieterdaten sammeln. Auf Immobilien und Baumessen kann man sich einen Überblick verschaffen, genauso wie auf einer Fertighausausstellung und natürlich das Internet

Wichtige Fragen sind:

- Aus welchem Material soll mein Haus sein: Ziegel, K&S-Stein, Beton, Holz?

- Wie sollen Wasser und Heizung betrieben werden?

- Welche Heizung baue ich ein?

- Welche Fenster: Holz, Kunststoff oder Holz-Alu? Welcher Energiestandard, welche Einbruchsicherheitsmerkmale?

- Brauche ich Garage oder Carport? Wie viele Stellplätze muss ich haben (Bauamt)

- Gibt es Norm Maße oder ist alles frei planbar?
 
9. Baupläne weiterentwickeln. Zeichnet sich der endgültige Plan ab, beginnt für die Bauherren die Entscheidungsphase. Jetzt zeigt sich, mit welchem Anbieter sie gut und schnell zusammenarbeiten können, weil es auch in der Planentwicklungsphase gut gelaufen ist.






Sonntag, 24. April 2016

9. Mit oder ohne Keller?


9. Mit oder ohne Keller?

Wer ein Haus bauen will und sein Budget kennt, sollte den Grundriss zeichnen. Doch vor dem Zimmerzuschnitt oder dem neuen Bad heißt es: Stauraum klären

Wenn Bauherren ihr Haus planen, denken die meisten zuerst an Bad, Küche, Zimmergrößen oder Kamin. Aber die Frage nach dem Stauraum und damit die Frage ob mit oder ohne Keller muss zuerst geklärt sein. Wo also hin mit Waschmaschine, Trockner, Haustechnik mit Heizung, Anschlüssen und Zählern sowie Krempel und Krimskrams.

Bevor Bauherren die Wohnräume also planen, kommt erst die Fläche für all das, was nicht täglich in Gebrauch ist: Gartenutensilien, Kinderrutsche, Sportgeräte, Weihnachtsdekoration, Karnevalskostüme, Kunstwerke der Kinder oder Erbstücke der Tante. Eine Bestandsaufnahme was bisher schon angefallen ist macht also Sinn und damit auch eine eventuelle Wegwerfaktion, man muss sich nur noch im Klaren sein was alles in den nächsten Jahren anfällt. Platz für Technik und Kisten bieten Anbau, Zimmer, Dachboden oder Keller mehr Möglichkeiten gibt es nicht.

Keller: Braucht man Ihn wirklich?

Ob Sie einen Keller bauen sollen, hängt im Wesentlichen von vier Faktoren ab:

- Typ

- Platzbedarf

- Grundstück

- Vorhandene Finanzielle Mittel bzw. gibt das Budget eine teuren Keller her?

Typ

Die Kellerfrage ist eine Typ Frage: Heimwerker, Bastler und Sammler kommen nur schwer ohne Keller aus. Auch wer Keller gewohnt ist, tut sich mit einem Verzicht schwer.

Platzbedarf

Wer sich nicht einschätzen kann, muss den Platzbedarf ermitteln. Überschlagen Sie: Wie viel laufende Meter Stauraum brauchen Sie – und wofür? Folgende Richtwerte helfen, den Bedarf einzuschätzen:

- Waschen: 2 bis 3 Meter, Geräte und Wäschelagerung

- Vorräte: 2 bis 4 Meter, Weinsammler brauchen mehr

- Haus-Technik: (je nach Heizsystem und Wasserspeicher):2 bis 6 Meter oder extra Raum, etwa bei Pellets oder Be- und Entlüftung

- Alt-Kisten und Krempel: 2 bis 10 Meter

- Kleidung (Wintermäntel, Kinderkleidung): 1 bis x Meter

- Schuhe: 1 bis x Meter

- Ausrüstung (Ski, Klettern, Golf…): 2 bis x Meter

- Werkbank/Nähtisch/Bastelbereich: 2 bis 4 Meter

- Außerdem sollten sie Platze für weitere Hobbys bedenken 

Grundstück

Je teurer und kleiner der Baugrund, desto mehr Nutz- und Wohnfläche muss beschaffen werden.Aus diesem Grund sind in Gegenden mit hohen Grundstückspreisen kaum Häuser ohne Keller zu finden. Auch wer ein Hanggrundstück sein Eigen nennt, baut meistens mit Souterrain,ist es doch zugleich Wohnraum mit Tageslicht. Wer großzügig bauen kann, braucht nur bedingt einen Keller.

Keinen Keller braucht, derjenige:

- Der das Dach als Lagerraum nutzen darf. Entscheidend sind die Bauvorschriften. Wer bereits im Obergeschoss Dachschrägen haben muss, kann im kleinen Spitzboden mit Ausziehtreppe nur wenig lagern. Wer zwei volle Geschosse bauen darf plus Dach mit großer Neigung, gewinnt im Spitzboden Stauraum.

Wir haben eine Vollwertige Treppe eingeplant (Dies war aber mit einen Aufpreis verbunden). Die Kosten für Dachausbau mit Dämmung, Fenstern, Treppe und Bodenbelag können schon zwischen 10.000 und 30.000 Euro betragen. Es kann auch die Heizung im Dach untergebracht werden.

- Die gesamte Haustechnik und Waschküche im ebenerdigen Hauswirtschaftsraum unterbringt (Mindestgröße: 10 Quadratmeter bei Gastherme oder Wärmepumpe) oder aber in einem Anbau bzw. Waschmaschine/Trockner im Badezimmer unterbringen kann.

- Zimmer mit Stauraum plant: Findet die Skiausrüstung, der Kaufladen, die Weihnachtskisten in einem extra Abstellzimmer Platz, braucht man keinen Keller.Stauraum bieten grundsätzlich: Speisekammer für Lebensmittel, Garderoben, begehbare Schränke, Ankleiden, Einbauschränke, Schränke im Wohnbereich.

- Gartenverlust durch Lichtaushub für Kellerschächte und Fenster fürchtet. Soll der Keller Fenster haben, braucht es einen oberirdischen Lichtaushub. Diese gehen freilich zu Lasten der Grundstücksfläche.

 

Finanzielle Mittel
Leider kostet Stauraum ob im Keller oder auf dem Dachboden Geld.                                    Wer jedoch ohne Keller baut, spart: Zwischen 40.000 bis 80.000 Euro verschlingt ein Keller, je nach Größe und Ausbaustufe. Allgemein rechnet man zwischen fünf und 15 Prozent der Baukosten. Das sollte vor allem bei der Auswahl der Haushersteller beachtet werden, da diese meistens den Preis ab Oberkante Bodenplatte und ohne ausgebauten Dachboden angeben.  Aus Wirtschaftlichersicht erhöht ein guter, trockener Keller den Wiederverkaufswert, schmälert aber das Baubudget.






Dienstag, 5. April 2016

4. Wie findet man die Traum Immobilie?


 
Nicht selten möchte man gerne in derselben Wohngegend ein Haus kaufen oder selber bauen. Aber die Häuser und Bauplätze in der gewünschten Wohngegend sind selten und wenn sie zum Verkauf angeboten werden sind diese auch schon sofort verkauft.

Fazit: Man muss schneller sein als die anderen Interessenten

Es ist also wie beim Kauf eines Autos, ich kann warten das ich ein Auto beim Händler oder im Internet finde, oder ich frage bei Händlern direkt nach oder aber ich frage im Bekanntenkreis nach und sensibilisiere diese die Augen offen zu halten. Beim Hauskauf ist es nicht anders, um den Weg ins Eigene Haus zu ermöglichen.
Legt man sich auf ein bestimmtes Wohngebiet fest, muss man sehr schnell sein, das heißt man muss auch finanziell flexibel sein.
In einen schönen Wohngebiet ist eines Sicher, durch die niedrigen Zinsen und der erhöhten Nachfrage sind die Angebote:
-          Extrem selten
-          Sehr teuer
-          Schnell verkauft
Wir hatten es schon oft erlebt das nach kürzester Zeit, Verkäufer einer Immobilie genug Interessenten hatten um das Objekt zu verkaufen. Den größten Erfolg, uns Grundstücke an zu gucken, hatten wir über Vitamin B. Also bevor Grundstücke oder bestehende Häuser offiziell Angeboten wurden.

Wie kann man Pro-Aktiv tätig werden?

Also auf Inserate im Internet oder Zeitung reagieren reicht nicht.
Was kann man also tun?
-           Vitamin B: Familie/ Bekannte und Freunde bei der Suche mit einbinden
-           Bei der Stadt nach neuen Baugebieten fragen
-           Makler und Banken mit Maklergeschäft kontaktieren, Interessen hinterlegen
-           Nachbarschaft in der Wunsch Strasse befragen, nicht selten Wissen diese das der NachbarXY verkaufen will oder dort ein Haus aus dem Nachlass auf einen neuen Besitzer wartet
-           Auch bei Ortansässige Bauträgernsich Informieren und sich auf Interessenlisten eintragen lassen. Auch Banken haben Immobilienkontingente.

Fragen kostet nichts!

Für die gewünschte Lage, braucht es eine Menge Geduld

Für das gewünschte Traumhaus benötigt man Zeit. Wir hatten in dem Fall Glück, aber einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren ist wohl eher die Regel als Ausnahme. Je mehr Nachfrage herrscht umso teurer wird es und umso schneller muss man sein. Intressenten in Großstädten können davon ein Liedchen singen. Es ist wohl auch schon vorgekommen, dass einfach blind gegen eine Gebühr reserviert worden ist. Aber Aufgrund der billigen Zinsen und der daraus resultierenden Nachfrage wird dieses Gebaren immer öfters angewendet-
Um schnell agieren zu können, sollte man auch finanziell schnell handeln können. Leider ist es so das die Verzinsung auf dem Tagesgeldkonto auf einen historischen Tiefstand gelandet ist und dort nicht mehr viel bekommt, aber wenn man liquide ist kann man schneller das Interesse der Traum Immobilie finanziell untermauern und damit auch erfolgreich sein.

3. Die große Entscheidung ein Haus kaufen oder selber bauen?



 Nachdem wir uns mehrere Häuser angeguckt haben und nie das richtige gefunden hatten, reifte in uns der Gedanke selber zu bauen. Aber haben wir genügend Wissen um so ein Projekt zu realisieren und was bedeutet dies für die kommende Zeit.
Klar hat man ein Grundstück oder durch Vitamin B ein billiges Grundstück, dem fällt diese Entscheidung freilich einfach. Aber die meisten werden erst das passende Haus suchen und nach zu langer vergeblicher Suche sich mit dem Gedanken auseinander setzten:“Wir bauen selbst“.
Aber was spricht für eine Grundstückssuche zum Neubau und was für ein vorhandenes Haus? Vielleicht ist es eine Hilfe einfach die Vor- und Nachteile von beiden aufzuführen

Vorteile einer Bestandsimmobilie

Bild vor Augen: Bauart, Gartenlage(es ist einfacher einen gewachsenen Garten sich für seine Bedürfnisse umzugestalten als wenn alles neu gepflanzt werden muss), Zimmergröße, Auffahrt– kann besichtigt werden. Der Vorteil liegt einfach daran man sich alles schneller besser vorstellen als wenn es erst selbst entworfen werden muss. Man kann sich also schneller in sein kommendes Traumhaus verlieben. Die werdende Bauherren müssen sich alles erst er planen und brauchen eine gute Vorstellungskraft.

Eigenen Charakter: Wer genügend Geld zur Verfügung hat kann das gebrauchte Haus nach eigenen Wünschen verändern. Aber auch hier ist Vorsicht geboten schnell sprengen die Umbaumaßnahmen wie Wände versetzten, neue Fenster Einsetzen, andere Fußböden, Dämmen und eine neue Heizung und ähnliches das vorhandene Budget.

Nachteile einer Bestandsimmobilien

Baumängel: Alte Häuser haben häufig erheblichen Sanierungsbedarf, nur Baumängel die bewusst verschwiegen worden sind machen ein Hauskauf unwirksam( aber wie soll man das beweisen?). Das heißt also das Haus muss genau unter die Lupe genommen werden. Hierbei hilft der TÜV oder freie Bausachverständige bei der Besichtigung, das hierbei investierte Geld ist gut angelegt wenn man bedenkt was zum Beispiel eine Kellersanierung kostet wegen Feuchtigkeit und Schimmel, welche auch dann nicht mit eingeplant war.

Persönliche Gestaltung: Leider sind der persönlichen Gestaltung auch Grenzen gesetzt. Oftmals sind der Arbeitsaufwand und der Kostenaufwand so hoch, dass sich nicht alle Wünsche realisieren lassen. Wenn sich nur mit riesigen Aufwand Wände, Heizkörper und ähnliches versetzen lassen, dann ist das Budget schnell verbraucht und ob sich das in einen wirklichen Mehrwert wiederspiegelt steht dann auf einem anderen Blatt.

2. Wie finde ich das richtige Grundstück?

2. Wie finde ich das richtige Grundstück?

 Nachdem nun das Budget festgelegt ist, geht nun die Suche nach der passenden Immobilie in der gewünschten Lage los. Doch wer ein Grundstück kaufen will, muss vorsichtig sein: Nicht jedes Grundstück behält ihren Zauber über lange Sicht. Die Lage für das Haus ist sehr entscheidend.

 Da wir davon ausgehen das wir nur einmal im Leben ein Haus kaufen oder bauen werden. Ist es umso wichtiger alle Entscheidungen die sich langfristig nicht mehr ändern können ganz genau zu überlegen. Dazu zählt neben dem Zuschnitt des Hauses und die Wahl wie gebaut wird in erster Linie auch die Lage des Grundstückes.

 Wer an der falschen Stelle das Haus baut, ärgert sich vielleicht ein Leben lang und bereut es, wenn das Objekt später einmal verkauft werden soll Stichwort: Wiederverkaufswert.

 Es gibt leider keine pauschale Regel, in welcher Lage man bauen sollte und welcher nicht. Dass Immobilien in Innenstadt-Lagen mehr kosten als Randlagen, ist klar. Aber entscheidend sind die eigenen Bedürfnisse: Ob eine Straße, ein Viertel, ein Ort gut oder schlecht ist, hängt von der Lebenssituation ab. Stadt-Liebhaber suchen etwas anderes als Landluft-Genießer, Familien mit Kindern haben andere Bedürfnisse als Paare ohne Kinder, Eigennutzer achten auf andere Dinge als Kapitalanleger. Und selbst Familien haben unterschiedliche Bedürfnisse, je nachdem wie alt und eigenständig der Nachwuchs ist.

 Man sollte sich selbst Hinterfragen was sind meine Lebensziele und wie möchte ich in Zukunft mein Leben verbringen.

Wenn Sie unschlüssig sein sollten, wo Sie genau hinziehen möchten, stellen Sie sich die folgenden Fragen:

Entscheidungen bei der Wohnungssuche - Zentral oder dezentral? 


Je zentraler die Lage, desto geringer die Abhängigkeit vom Auto oder Zweitwagen. Je dezentraler, desto günstiger der Baugrund.

 - Mit oder ohne Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr?
 - Wie erreiche ich meine Arbeitsstätte?
 - Weit weg von Freunden und Verwandten?
 - Sind Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Autobahnen, Kirchen in der Nähe?
 - Weite oder kurze Wegen zur Schule? Langfristig denken: die Zeiten im Kindergarten, in der Krippe oder bei der Tagesmutter vergehen schnell, neun Jahre Gymnasium nicht.
 - Viel oder wenig Gartenarbeit? Immobilien mit Garten macht Arbeit, wer dafür nicht oder wenig    Zeit investieren will, sollte sich kein 1200 Quadratmeter großes Grundstück zulegen!
 - In einem reinen oder gemischten Wohngebiet mit Einkehr- und Ausgehmöglichkeiten?
 - In einem gewachsenen Wohngebiet oder einem Neubaugebiet? Junge Familien finden oft leicht Anschluss unter ihresgleichen. Die Zahl der Trampoline, Klettergerüste, Sandkästen gibt Anhaltspunkte für die Nachbarschaft.
 - In der Nähe von Naherholungsgebieten, Sportstätten, Joggingmeilen, Radstrecken?
 - Viel oder wenig Straßenverkehr?

Wichtig: Ein perfektes Wohngebiet gibt es nicht. Die Ortswahl ist immer ein Kompromiss denn jeder Vorteil hat auch einen Nachteil: Wer nahe an der Schule der Kinder wohnt, muss An- und Abfahrtsverkehr morgens und mittags akzeptieren. Das Häuschen im Grünen bedeutet dagegen meist Folgekosten für einen Zweitwagen und für Eltern Dauer-Taxidienst für ihre Kinder.

 Um die Qual der Wahl uns einfacher zu machen, hatten wir uns entschieden einen Ratgeber zu kaufen der uns ein bisschen führt und uns auch geholfen hat über den Tellerrand zu schauen.


Auch das Grundstück selbst kann trotz schöner Lage ein K.O.-Kriterium bedeuten. Teure Erschließungskosten können das Baubudget empfindlich schmälern. Das Grundbuch gibt uns die Information über die frühere Nutzung und ob noch Rechte von einer Dritten Seite bestehen.
Bei der Stadt kann im Altlastenverzeichnis geprüft werden ob der Boden mit Schadstoffen belastet ist und ob deshalb eine Bodensanierung ansteht oder sogar im schlimmsten Fall gar nicht gebaut werden kann.
Welche Bebauung zulässig ist, klärt das Baulastenverzeichnis, der Bebauungsplan auf dem Bauamt oder – wenn es keinen gibt - ein Blick auf die Nachbargebäude.

1. Wieviel Haus kann ich mir eigentlich leisten?



Ganz am Anfang, bevor man damit beginnen kann, Pläne zu zeichnen, Prospekte zu wälzen oder Zinskonditionen zu vergleichen, steht die Frage: Wie viel Haus kann ich mir leisten – und wie viel bleibt mir zum Leben?

Als wir in die Runde geworfen haben, „wir bauen“, ernteten wir mitleidige Blicke – denn nach wie vor gilt die Bauphase als eine besonders anstrengende Phase im Leben. Kein Wunder – fällt sie doch oft mit Abschnitten im Leben zusammen, die ebenfalls zehren: die eigene Karriere, Familienbildung, Vermögensaufbau. Diese „Rush Hour“ des Lebens, wie Soziologen dazu sagen, fordert viel Energie und verlangt gerade den angehenden Bauherren viel ab.

Planen, beauftragen, bemustern und überprüfen: Das sind die Aufgaben aller, die sich ein Eigenheim wünschen – egal, ob sie ein altes Haus sanieren oder einen Neubau errichten. Wer ein Haus bauen will, hat einen intensiven Nebenjob. Auch wenn die meisten Immobilien binnen eines Jahres stehen, Bauen braucht Zeit und die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit.

Wer weiß, worauf er sich einlässt, kann den Stress mit dem Hausbau schneller wieder vergessen – spätestens ein Jahr danach.

Ohne eine gründliche Bestandsaufnahme sollte kein Bauprojekt gestartet werden.
„Nur wer sein Budget kennt, unvorhergesehenes abfedern kann und gut plant, profitiert auch von dem eigenen Haus“
Am Anfang stand ein Kassensturz: Wie sehen meine Finanzen aus? Das Nettoeinkommen allein gibt nämlich noch keinen Anhaltspunkt dafür, wie viel Haus Sie sich leisten können.

Prüfen Sie:

- Eigenkapital: Wie viel Erspartes lässt sich für die Immobilie einsetzen?
- Reserven: Habe ich einen Notgroschen für Unvorhergesehenes?
- Budget: Wie viel kann ich abbezahlen? Wie viel brauche ich zum Leben?

Eigenkapital

Wichtig:

Ohne Eigenkapital sollten Bauherren nicht einmal ans Bauen denken. Sogenannte 100-Prozent-Finanzierungen sind über die Maßen teuer und katapultieren die Schuldner nicht selten direkt in den Ruin, sobald ein wichtiger Parameter im Leben wie Job, Gesundheit oder gar die Beziehung wegbricht. Und nicht alle Hauseigentümer haben für solche Fälle reiche Verwandte oder gerade eine hohe Sonderzahlung vom Chef. Daher gilt: 25 bis 30 Prozent der Bausumme sollten als Eigenkapital vorhanden sein, damit der Traum vom Haus auch in einem realistischen Zeitraum bezahlt werden kann.

Reserven

Man sollte auf keinen Fall alles Ersparte in die Baufinanzierung stecken. Gerade Familien sollten ausreichend Reserven beiseitelegen. Denn wenn kein Geld für eine neue Waschmaschine, Autoreparatur oder sonstige Reparatur vorhanden ist, muss man wieder zur Bank oder einen Ratenkredit aufnehmen was wieder die monatlichen Belastungen erhöht.

Budget für Zins und Tilgung

Kluge Bauherren arbeiten mit Budgets. Wer wissen will, wie viel Geld aufgebracht werden kann, muss zuerst wissen, wie viel er überhaupt monatlich ausgibt. Je mehr übrig bleibt, desto mehr kann in die Finanzierung fließen.
Was sagen Haushaltsbuch und die Kontoauszüge tatsächlich über unsere Ausgaben aus?
Sicher ist: Wer ein Haus baut, kann selten zusätzlich sparen. Auch wenn die meisten Bauherren ihren Lebensstil einschränken: „Weniger Urlaub“, „weniger ins Kino gehen“ oder „keine Geschenke dieses Jahr“ – all das klappt auf Dauer doch nur eingeschränkt.
Daher brauchen wir einen Kassensturz: Was gebe ich wirklich aus? Was brauche ich monatlich? Und worauf will ich trotz Hausbau nicht verzichten?
Es schlägt die Stunde des Haushaltsbuchs. Doch auch wer keine Haushaltsbuch führt, kann sein Baubudget anhand der Kontoauszüge überschlagen: Es werden alle Ausgaben für Ihre Lebenshaltung zusammen gerechnet. Darunter fallen Lebensmittel, KFZ-Kosten, Miete, Versicherungen, Urlaub, Telefonie, Hobbies, Medikamente, Geschenke, Kinderbetreuung oder Friseur. Auch „Kleinigkeiten nebenher“ einrechnen! Setzen Sie alle wiederkehrenden Einnahmen dagegen.

Tipp:
 Ich habe schon seit Jahren die Finanzsoftware von Wiso Mein Geld, nicht nur das man alle Konten Tagesgeldkonten und Lebensversicherungen auf einen Blick sieht und alle Bankgeschäfte bequem von einer Software erledigen kann,ist es möglich ohne großen Aufwand einen Kassensturz zu machen, sowie auch die Ausgaben durch volle Transparenz zu mindern, des Weiteren könne alle Fahrzeuge und die Wohnnebenkosten dort übersichtlich erfasst werden.


Wen man nun weiß, wie viel man ausgeben kann, kann man auch den Kreditrahmen berechnen und dieser gibt dann mit dem Eigenkapital das Budget vor. Leider stimmt es nicht das man das was an Miete zahlt auch genauso für Zins und Tilgung zahlen kann(Und dabei auch noch am Ende ein schuldenfreies Haus besitz). Klingt zwar total super in der Theorie aber man muss mehr aufbringen, ein Haus muss auch instand gehalten werden.
Es sollte auch für Sonderwünsche und Extrakosten noch ein Puffer mit eingerechnet werden. Die Erfahrungen aus unseren Freundeskreis zeigt: Es entstehen immer Mehrkosten.